Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».

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Acer shirasawanum 'Aureum'

Japanischer Goldahorn

Acer shirasawanum 'Aureum'

Ein absoluter Augenschmaus für halbschattige Lagen, der mit seiner freundlichen Farbe auch düstere Winkel im Garten einladender erscheinen lässt.

VERBREITUNG

Stammt aus Japan, wurde um 1888 nach Europa eingeführt und früher Acer japonicum zugeordnet.

WUCHS

Kleiner baumartiger Strauch, oft mehrstämmig oder mit kurzem Stamm. Die Zweigpartien sind häufig fächerartig gestellt. Sehr langsam wachsend. Acer shirasawanum 'Aureum' kann in 100 Jahren ca. 6 m hoch und 5–6 m breit werden.

MERKMALE & EIGENSCHAFTEN

Das gegenständig angeordnete Laub weist meistens elf, bisweilen aber bis 13 doppelt gesägte Lappen auf. Die Blattnerven und Blattstiele sind rötlich. Besonders ausgeprägt ist diese rote Verfärbung im Frühling beim Austrieb. Das Laub ist leuchtend hellgelb bis goldgelb und besitzt eine herrliche Herbstfärbung, die von Gelborange über Goldgelb bis Orangerot alle Farbnuancen zeigen kann. Das Wurzelsystem ist flach ausgebreitet und mit vielen Feinwurzeln im Oberboden vertreten.

Bei den jungen Trieben ist die Rinde interessant bläulich grün, ja beinahe blaugrün, was einen speziellen Kontrast zum Gelbgrün der Blätter abgibt. Ein absonniger bis halbschattiger oder sogar fast schattiger Standort mit gleichbleibender hoher Luftfeuchtigkeit ist ideal. Der Boden gefällt dem Japanischen Goldahorn am besten, wenn er humos, gut durchlässig, frisch und leicht sauer ist. Auf schweren Lehmböden versagt er.

Essenz

Ein absoluter Augenschmaus für halbschattige Lagen, der mit seiner freundlichen Farbe auch düstere Winkel im Garten einladender erscheinen lässt. Wichtig ist ein Schutz vor praller Sonne, da die hellgelben und empfindlichen Blätter sonst unschöne Verbrennungen erleiden. Bei einer richtigen Standortwahl ist dieser Japanische Ahorn ein ausdauerndes, pflegeleichtes (kein Schnitt!) sowie dekoratives Solitärgehölz im Garten und überzeugt auch in grossen Pflanzgefässen. Wir hatten bei dieser Sorte auch im extrem kalten Februar 2012 mit Temperaturen von unter –20 Grad keine Frostschäden zu beklagen.

FOTOS


Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.

Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.


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