Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».
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Aronia melanocarpa
Kahle Apfelbeere | Schwarzfrüchtige Apfelbeere

Die Schwarzfrüchtige Apfelbeere ist ein robustes und absolut frosthartes Gehölz, dessen Blüten gern von Bienen wie auch von zahlreichen weiteren Insekten besucht und dessen Früchte auch sehr gern von Vögeln gefressen werden. Der Saft der schwarzen Früchte wird industriell als Färbemittel für die Süss- und Backwarenindustrie verwendet.
Im nordöstlichen Teil der USA, bei den grossen Seen und in den südöstlichen Gebieten Kanadas; bevorzugt auf frischen Böden in Niederwäldern, Sümpfen und in feuchten Dickichten.
Sommergrün belaubter, mehrtriebiger Strauch von 2 bis 2,5 m Höhe, der zuerst straff aufrecht, später übergeneigt wächst. Durch Ausläufer bilden sich mit der Zeit grössere Kolonien.
Die wechselständig angeordneten, elliptisch bis verkehrteiförmigen, 3–7 cm grossen Blätter sind oberseits glänzend grün, die Blattunterseite ist hellgrün und kahl. Die Herbstfärbung leuchtet attraktiv und kann von Hell- über Dunkel- bis Weinrot reichen. Die reinweissen, 1–1,5 cm grossen Blüten erscheinen im Mai zu sieben bis 15 beisammen in Trugdolden vereint, gefolgt von den erbsengrossen Früchten, die zuerst rötlich, bei Reife (so ab September) blauschwarz, bereift und essbar sind. Das Wurzelwerk ist flach aufgebaut, und der Oberboden wird intensiv durchwurzelt. Ein sonniger bis halbschattiger Standort hat sich als ideal erwiesen. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt. Optimal ist jedoch ein Boden mit einer schwach sauren bis neutralen Reaktion sowie ein eher etwas feuchter bis frischer Bodentyp. Aronia melanocarpa gilt als Kalk fliehend.
Die Schwarzfrüchtige Apfelbeere ist ein robustes und absolut frosthartes Gehölz, dessen Blüten gern von Bienen wie auch von zahlreichen weiteren Insekten besucht und dessen Früchte auch sehr gern von Vögeln gefressen werden. Der Saft der schwarzen Früchte wird industriell als Färbemittel für die Süss- und Backwarenindustrie verwendet. Dank ihrem genügsamen Wesen und ihrer Salzverträglichkeit hat sie sich als gute Unterpflanzung von Strassenbäumen oder als Blütenhecke entlang von Strassen erwiesen. Sie ist auch gut geeignet zur Bodenbefestigung und Sicherung von Böschungen und wird kaum von gartenrelevanten Schädlingen oder Krankheiten befallen. Auch der Schnittaufwand hält sich in überschaubaren Grenzen: Ein in regelmässigen Abständen durchgeführtes, basisnahes Auslichten durch Entfernen der ältesten Verzweigungen/Triebe genügt.
Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.
Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.
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