Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».

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Betula utilis var. jacquemontii

Weisse Himalaja-Birke

Betula utilis

Am Naturstandort wird das dichte und harte, jedoch recht spröde Holz als Brennmaterial wie auch als Bau- und Konstruktionsholz verwendet; zudem dient das Laub als Viehfutter.

VERBREITUNG

Diese aus dem Himalaja und den Gebieten im nordwestlichen Indien stammende Birke ist 1849 bei uns eingeführt worden.

WUCHS

Die sommergrüne Art entwickelt sich zu einem 15–20 m (25 m) hohen, oft auch mehrstämmigen Baum, der eine breit kegelförmige und lockere Krone ausbildet. 

MERKMALE & EIGENSCHAFTEN

Die rahmweisse bis graubraune oder rötlich braune Rinde kann in ihrer Färbung recht stark variieren und auch eine weisse Bemehlung aufweisen; sie rollt in papierdünnen Streifen ab. Die Triebe sind seidig behaart und mit zahlreichen Drüsen versehen. Die wechselständig angeordneten, eiförmig bis länglich-eiförmig ausgebildeten, frischgrünen Blätter werden bis 9 cm lang und 6 cm breit; vorne sind sie lang zugespitzt, am Rand scharf doppelt gesägt, und im Herbst färben sie sich prächtig goldgelb. Im Mai erscheinen die grünlich gelben Blüten, gefolgt von den zylindrischen, bis 4 cm langen Fruchtkätzchen. 

Essenz

Am Naturstandort wird das dichte und harte, jedoch recht spröde Holz als Brennmaterial wie auch als Bau- und Konstruktionsholz verwendet; zudem dient das Laub als Viehfutter. In europäischen Baumschulen wird die reine Art nur selten vermehrt, meist sind es Sorten oder die eine auffällig schimmernd weisse Rinde besitzende Unterart jacquemontii, die kultiviert werden.

Alle bevorzugen einen sonnigen Standort sowie einen drainierten, aber frischen und nahrhaften, sandig-humosen bis kiesig-lehmigen, lockeren Boden mit einer Reaktion im sauren bis neutralen Bereich. Wenn alle übrigen Wachstumsfaktoren stimmen, werden jedoch auch schwach alkalische Bodentypen problemlos akzeptiert.

FOTOS


Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.

Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.


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