Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».
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Fuchsia magellanica var. gracilis
Fuchsie | Scharlachfuchsie

Eine geschützte und wintermilde Standortwahl die Grundvoraussetzung für ein dauerhaftes und gutes Wachstum.
Von Argentinien über den Süden von Peru bis Patagonien; bevorzugt in lichten Südbuchenwäldern (Nothofagus) und an Gewässerrändern. Nach Europa wurde diese zu Ehren des deutschen Arztes und Botanikers Leonhart Fuchs (1501–1566) benannte Gattung um 1823 eingeführt.
Die häufig in Baumschulen und Staudengärtnereien kultivierte Standardsorte wird mit einem anmutigen, leicht überhängenden Wuchs bis über 1 m hoch und blüht von Juni bis Oktober mit zierlichen, scharlachroten Blüten überreich. Die Blütenröhre und der Kelch sind karminrot, die Krone meist purpurn gefärbt. Meistens sind die Blätter gegenständig an den schlanken Trieben angeordnet.
Die bei uns als Halbstrauch kultivierte Pflanze blüht recht lange bis zu den ersten Frösten mit roten, meist paarig an bis zu 5 cm langen Blütenstielen hängenden Blüten, die gern von Hummeln besucht werden. Die gegenständig oder zu dreien in Quirlen angeordneten Blätter sind am Rand gesägt und rot gestielt. Ein wintermilder, sonniger bis halbschattiger und etwas geschützter Standort auf einem feuchten, aber dennoch gut durchlässigen, sandig-humosen und nährstoffreichen Boden mit einer Reaktion im schwach sauren bis neutralen Bereich ist optimal. In feuchten und sonnigen Lagen bleiben die Pflanzen kompakter.
Fuchsien vertragen Wurzeldruck ziemlich schlecht und sollten darum in gut vorbereitete, lockere Böden bevorzugt im Frühjahr gepflanzt werden. Die Winterhärte der oberirdischen Pflanzenteile geht kurzfristig bis etwa – 8 Grad, bei tiefer gehenden Temperaturen frieren die Triebe zurück.
Eine geschützte und wintermilde Standortwahl die Grundvoraussetzung für ein dauerhaftes und gutes Wachstum. Eine Abdeckung mit Tannenreisig und Laub im Winter, verbunden mit einem Rückschnitt im zeitigen Frühjahr, fördert die Blühwilligkeit. Fuchsien finden besonders in lichtschattigen Lagen als Strukturpflanze wie auch in der Staudenrabatte oder vor Gehölzen und in Beeten Gefallen.
Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.
Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.
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