Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».
Über die Suchfunktion oben rechts (versteckt hinter den drei Querstrichen) oder die Hashtags am Ende jedes Pflanzenporträts können gezielt Arten mit bestimmten Eigenschaften gefunden werden.
Hamamelis x intermedia
Grossblütige Zaubernusssorten | Hybrid-Zaubernusssorten

Diese überaus attraktiven Winterblüher benötigen einen ausgewählten Platz an Wegen, auf Terrassen, in Hauseingängen, Vorgärten oder Innenhöfen mit Atriumcharakter, wo sie auch aus dem Haus heraus betrachtet werden können – da man sich ja gewöhnlich während der Blütezeit im Winter nicht so oft im Garten aufhält.
Aus dieser vor 1902 in Belgien entstandenen Kreuzung zwischen den Elternteilen H. japonica × H. mollis sind viele gartenwürdige Sorten entstanden, die unten beschrieben werden. Die reine Kreuzung (ohne Sorte) hat gärtnerisch keine Bedeutung.
Je nach Sorte etwas unterschiedlich; aber in der Regel 3–4 m (5 m) hohe, breit aufrechte, sommergrüne Gehölze mit schräg ansteigenden Ästen.
Die wechselständig angeordneten, 10–15 cm langen, verkehrteiförmigen Blätter sind auf der Oberseite kahl und rau, die Unterseite ist nur leicht behaart. Die Herbstfärbung reicht von gelb über orange bis rot und deckt fast die gesamte Palette an warmen Farbtönen ab. Sicher eines der Gehölze mit der schönsten Herbstfärbung! Die Blütezeit variiert je nach Sorte zwischen Dezember und März. Ebenfalls sortenabhängig ist die Blütenfarbe: Das Spektrum reicht von hellgelb bis blutrot.
Alle Sorten bevorzugen einen absonnigen bis lichtschattigen Standort auf einem humosen, frischen bis feuchten, leicht sauren bis neutralen (kalkempfindlich), durchlässigen und nährstoffreichen Boden. An zu schattigen Standorten entwickelt sich der Blütenknospenansatz nur unbefriedigend. Vollsonnige Standorte sind möglich, wenn der darunterliegende Boden (fast) keine Abstrahlungswärme abgibt und ausreichend feucht bleibt. Ideal sind bspw. Rabatten oder Rasenflächen.
Diese überaus attraktiven Winterblüher benötigen einen ausgewählten Platz an Wegen, auf Terrassen, in Hauseingängen, Vorgärten oder Innenhöfen mit Atriumcharakter, wo sie auch aus dem Haus heraus betrachtet werden können – da man sich ja gewöhnlich während der Blütezeit im Winter nicht so oft im Garten aufhält. Immergrüne Gehölze und Koniferen schaffen einen wirkungsvollen Hintergrund, um die Blütenpracht noch besser zu inszenieren.
Faszinierend ist, dass die hauchdünnen, zarten Blütenblätter der Zaubernuss selbst Frösten von – 13 Grad widerstehen. Sie schützen sich durch Zusammenrollen und entfalten sich erst wieder bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Sehr schöne Begleiter sind z. B. kleinere Azaleen und Rhododendren oder Helleborus, Erica und Carex morowii. Ein Rückschnitt bzw. Form- oder Verjüngungsschnitt ist theoretisch möglich, sollte aber, da nicht zwingend notwendig, unterlassen werden. Obwohl es fast schade ist, kann man ab Dezember Zweige schneiden und im Wohnzimmer erblühen und sortenabhängig duften lassen.
Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.
Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.
ZURÜCK ZU:






