Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».
Über die Suchfunktion oben rechts (versteckt hinter den drei Querstrichen) oder die Hashtags am Ende jedes Pflanzenporträts können gezielt Arten mit bestimmten Eigenschaften gefunden werden.
Larix kaempferi
Japanische Lärche

In tieferen Lagen ist diese Lärchenart allen anderen überlegen, sofern der Standort nicht zu trocken ist. Als Solitärbaum im nicht verdichteten Siedlungsraum und in Parkanlagen oder im forstwirtschaftlichen Anbau hat sich Larix kaempferi gut bewährt und gilt als widerstandsfähig gegenüber dem Lärchenkrebs.
Japan, in Berglagen bis auf 2000 m ü. M., häufig auf vulkanischen Berghängen.
Breit ausladender Baum mit einer kegelförmigen Krone und durchgehendem Stamm. In der Höhe können 25–30 m und in der Breite bis 15 m erreicht werden. Die Äste stehen waagrecht ab. Im Alter nimmt die Krone oft eine unregelmässige Form an.
Die nadelförmigen Blätter werden 2–3,5 cm lang, sind relativ weich und beidseitig bläulich grün. Eine schöne, goldgelbe und relativ spät einsetzende Herbstfärbung zeichnet dieses Gehölz aus. Die Jungtriebe sind rötlich braun, gefurcht und oft bereift (wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu Larix decidua, bei der die Jungtriebe kahl und gelblich sind). Die weiblichen, eiförmigen Blüten erscheinen gelblich mit einem schmalen purpurnen Rand, während die kleinen, ebenfalls gelblichen männlichen Blüten eher walzenförmig sind. Die Zapfenfrüchte sind anfänglich eiförmig und 2–3 cm gross; später werden sie durch die stark zurückgerollten, bzw. nach aussen gebogenen Samenschuppen fast rosettenartig (im Unterschied zu Larix decidua, bei der die Zapfen etwas länger und die Samenschuppen kaum umgebogen sind). Das Wurzelwerk entwickelt sich in der Regel tief.
Ein offener und sonniger Standort auf einem frischen bis feuchten, aber gut drainierten, tiefgründigen und nahrhaften Boden ist optimal. Staunässe und extrem trockene Lagen behagen der Japanischen Lärche nicht. An den pH-Wert werden nur geringe Ansprüche gestellt. Ein leicht saurer bis neutraler Boden wird jedoch bevorzugt (mässig kalkverträglich).
In tieferen Lagen ist diese Lärchenart allen anderen überlegen, sofern der Standort nicht zu trocken ist. Als Solitärbaum im nicht verdichteten Siedlungsraum und in Parkanlagen oder im forstwirtschaftlichen Anbau hat sich Larix kaempferi gut bewährt und gilt als widerstandsfähig gegenüber dem Lärchenkrebs.
Das Holz wird in der Möbelindustrie u. a. als Furnier sehr geschätzt. Die Japanische Lärche ist sehr gut schnittverträglich und wird in ihrer Heimat häufig in Gefässen als Bonsai oder Formgehölz kultiviert. Gegen Früh- und Spätfröste zeigt sie eine gewisse Empfindlichkeit, besitzt aber ein hohes Regenerationsvermögen und kann auch Verletzungen des Stamms, bspw. beim Holzrücken oder bei Beschädigungen durch Fahrzeuge, gut wegstecken bzw. abschotten.
Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.
Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.
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