Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».
Über die Suchfunktion oben rechts (versteckt hinter den drei Querstrichen) oder die Hashtags am Ende jedes Pflanzenporträts können gezielt Arten mit bestimmten Eigenschaften gefunden werden.
Magnolia stellata
Sternmagnolie

Die gut frostharte Sternmagnolie, die im Garten oft nur mannshoch wird, bleibt nahezu frei von Schädlings- und Krankheitsbefall.
Japan; verbreitet in den Bergen der Hauptinsel in Sphagnummooren u. a. mit Alnus hirsuta und Ilex crenata vergesellschaftet.
Langsam wachsender, mehrtriebiger und dicht verzweigter Strauch mit einer anfänglich trichterförmigen, später eher breit rundlichen Krone. In der Höhe und Breite werden 2–3 m erreicht. Ganz alte Exemplare können an zusagenden Standorten bis 5 m hoch und ebenso breit werden.
Die sommergrünen, wechselständig an den Trieben angeordneten Blätter sind verkehrteiförmig bis elliptisch geformt und werden 6–10 cm lang. Die Färbung der Blätter ist im Frühjahr/Sommer hell- bis mittelgrün und leicht glänzend; im Herbst färbt sich das Laub goldgelb. Vor dem Laubaustrieb erscheinen die weissen, angenehm duftenden Blüten von März bis April. Die Anzahl der weissen Blütenblätter kann zwischen zwölf und 30 variieren. Die Sternmagnolie entwickelt wie für die Gattung typisch ein fleischiges, empfindliches, flach und tief ausgebreitetes Wurzelwerk.
Ein etwas geschützter, sonniger bis absonniger Standort auf einem gut drainierten, frischen bis feuchten, nahrhaften und leicht sauren Boden ist optimal (Kalk meidend). Magnolia stellata entwickelt sich auch auf neutralen bis leicht alkalischen Bodentypen gut, sofern diese ausreichend locker und humos sind. Wenn der pH-Wert jedoch zu hoch liegt, reagiert sie mit Blattchlorosen und Kümmerwuchs.
Die gut frostharte Sternmagnolie, die im Garten oft nur mannshoch wird, bleibt nahezu frei von Schädlings- und Krankheitsbefall. Ein schönes Solitärgehölz für den Vorgarten z. B. mit Frühlingsblühern und Stauden kombiniert. Auch auf der Terrasse macht sie in Kübeln oder Trögen eine gute Figur. Allerdings sind die Wurzeln gerade in knapp bemessenen Gefässen stärker frostgefährdet als ausgepflanzt, und es sollten deshalb nur klimatisch begünstigte Standorte gewählt werden.
Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.
Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.
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