Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».
Über die Suchfunktion oben rechts (versteckt hinter den drei Querstrichen) oder die Hashtags am Ende jedes Pflanzenporträts können gezielt Arten mit bestimmten Eigenschaften gefunden werden.
Osmanthus x burkwoodii
Burkwoods Duftblüte | Frühlingsduftblüte

Eine ideale und wertvolle Solitärpflanze, die aber auch für Vorpflanzungen oder in Gruppen und sogar als geschnittene Hecke oder Formgehölz, bspw. Kugeln oder Pyramiden, verwendet werden kann.
Kreuzung zwischen O. decorus und O. delavayi, die vermutlich während des Ersten Weltkriegs in der Baumschule Burkwood & Skipwith in Kingston upon Thames (heute Greater London, früher Surrey) entstanden ist. Auf den Markt kam sie jedoch erst in den 1920er-Jahren.
2–2,5 m (3 m) hoher und ebenso breit werdender, immergrüner Strauch, der locker aufgebaut ist.
Die elliptischen bis länglich-eiförmigen Blätter sind gegenständig an den fein behaarten Trieben angeordnet. Sie sind kurzgestielt und auf der Oberseite dunkelgrün glänzend, ihr Rand ist mehr oder weniger gesägt. Das Blatt ist recht fest und lederartig; es erinnert etwas an das des Buchsbaums (Buxus sempervirens). Im April erscheinen die weissen, herrlich duftenden und etwa 5 mm grossen Blüten zu fünfen bis sieben in achselständigen Büscheln an den vorjährigen Trieben. Ein etwas geschützter, sonniger bis halbschattiger Standort auf einem durchlässigen und nahrhaften, gern auch etwas kalkhaltigen, Gartenboden ist optimal. Im Allgemeinen ist die Frühlingsduftblüte jedoch recht anpassungsfähig und tolerant. Nur exponierte und raue Lagen sowie Staunässe sind zu vermeiden.
Eine ideale und wertvolle Solitärpflanze, die aber auch für Vorpflanzungen oder in Gruppen und sogar als geschnittene Hecke oder Formgehölz, bspw. Kugeln oder Pyramiden, verwendet werden kann. In Gefässen sind der Duftblüte in rauen Lagen jedoch Grenzen gesetzt. Ausgepflanzt und vor Winden bzw. der Wintersonne geschützt, stellen nicht allzu lang anhaltende Temperaturen von – 18 Grad kein Problem dar. Gelegentlich werden dann die Triebspitzen braun bzw. frieren etwas zurück. In den letzten Jahren hat diese Pflanzenart den durch den Buchsbaumzünsler arg in Bedrängnis geratenen Buchsbaum zumindest streckenweise ersetzt. Trotzdem bleibt die Winterhärte der limitierende Faktor bei exponierten Pflanzungen, bspw. auf Dachterrassen etc. Ansonsten sind Schädlinge – ausser dem Gefurchten Dickmaulrüssler, der sich an fast allen immergrünen Gehölzen «verpflegt» und unschönen Buchtenfrass verursacht – oder Krankheiten so gut wie kein Thema. Wohl die wichtigste bzw. gartenwürdigste Vertreterin dieser Gattung.
Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.
Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.
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