Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».

Über die Suchfunktion oben rechts (versteckt hinter den drei Querstrichen) oder die Hashtags am Ende jedes Pflanzenporträts können gezielt Arten mit bestimmten Eigenschaften gefunden werden.

Picea glauca

Kanadische Fichte | Schimmelfichte | Weissfichte



Picea glauca 'Blue Wonder'

Die reine Art wird nur selten in Gartenanlagen verwendet. Wenn der Boden jedoch genug feucht ist, stellt sie ein vorzügliches Gehölz für hohe Hecken dar, das auch in Windlagen, bspw. an der Küste, gut gedeiht.

VERBREITUNG

Alaska und Kanada; bevorzugt auf frischen Böden anzutreffen und ganze Wälder bildend. In unseren Gärten haben nur die nachfolgend beschriebenen Sorten eine Bedeutung.

WUCHS

Die reine Art entwickelt sich zu einem 25 m (30 m) hohen, immergrünen Nadelbaum mit kegelförmiger Krone. Die Äste sind durchhängend und zur Spitze hin wieder ansteigend mit hängenden Zweigen ausgebildet.

MERKMALE & EIGENSCHAFTEN

Die radial angeordneten und recht dicht stehenden, kurzen Nadeln weisen eine interessante mattblaugrüne bis grauweisse Färbung auf. Beim Zerreiben duften sie recht streng. Die braunen Triebe sind kahl, und die graue Borke ist schuppig. Die Zapfen sind zylindrisch bis eiförmig und mit knapp 5 cm Länge viel kleiner als die von Picea abies. Ein sonniger und offener Standort auf einem durchlässigen, aber ausreichend feuchten, sandig-humosen Boden mit einer Reaktion im schwach sauren Bereich gilt als optimal.

Essenz

Die reine Art wird nur selten in Gartenanlagen verwendet. Wenn der Boden jedoch genug feucht ist, stellt sie ein vorzügliches Gehölz für hohe Hecken dar, das auch in Windlagen, bspw. an der Küste, gut gedeiht. Häufig sind hingegen die zahlreichen Gartenformen in Baumschulen anzutreffen, die aber zwingend einen nicht zu heissen Standort benötigen; Abstrahlungswärme von Wänden u.Ä. gilt es zu vermeiden. Bei stauender Hitze wird im Speziellen die Zuckerhutfichte (Picea glauca 'Conica') stark von Spinnmilben (Rote Spinne) befallen, was einen nestartigen ­Nadelfall verursacht.

FOTOS


Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.

Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.


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