Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».

Über die Suchfunktion oben rechts (versteckt hinter den drei Querstrichen) oder die Hashtags am Ende jedes Pflanzenporträts können gezielt Arten mit bestimmten Eigenschaften gefunden werden.

Pinus parviflora

Mädchenkiefer | Weisse Japanische Kiefer

Pinus parviflora

Die reine Art ist als Parkbaum oder als traditioneller Gartenbonsai weitverbreitet. Auch in unseren Gärten kann Pinus parviflora – bspw. am Rand eines Moorbeets als Schattenbaum – überzeugen.

VERBREITUNG

Japan, von Meereshöhe bis auf 2500 m ü. M. aufsteigend; häufig in den Bergwäldern auf sauren Böden. Um 1861 durch den britischen Pflanzensammler John Gould Veitch (1839–1870) nach England eingeführt.

WUCHS

12–20 m (30 m) hoher Baum mit einer anfänglich locker kegelförmigen, später breit ausladenden bis abgeflachten Krone.

MERKMALE & EIGENSCHAFTEN

Die aussen tiefgrünen bis bläulich grünen, innen mit blauweissen Spaltöffnungsbändern versehenen Nadeln sind oft gedreht und gekrümmt sowie zu fünft zusammengefasst. An den Zweigenden sind sie pinselartig gehäuft und weisen eine Lebensdauer von 3 bis 4 Jahren an den Trieben auf. Die 5–10 cm langen eiförmigen Zapfen sind fast sitzend am Baum angeordnet, wo sie mehrere Jahre überdauern können, bevor sie weit aufklaffend die ca. 10 mm langen, schwärzlichen und kurzgeflügelten Samen freigeben. Die Triebe sind grau bis gelblich braun, und im Alter nimmt die klein geschuppte Borke eine schwarzgraue Färbung an.

Ein freier, sonniger Standort auf einem frischen, aber gut drainierten, leicht sauren bis sauren Boden ist optimal. Auf Bodenverdichtung und damit verbundene Staunässe wie auch auf einen zu hohen pH-Wert reagiert das Gehölz mit einer Gelbfärbung der Nadeln (Chlorose) und Kümmerwuchs, im Extremfall mit dem ­Absterben.

Essenz

Die reine Art ist als Parkbaum oder als traditioneller Gartenbonsai weitverbreitet. Auch in unseren Gärten kann Pinus parviflora – bspw. am Rand eines Moorbeets als Schattenbaum – überzeugen. Viel häufiger trifft man jedoch eine der im Folgenden beschriebenen Sorten in Baumschulen und Gärtnereien an.

FOTOS


Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.

Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.


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