Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».
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Ribes alpinum
Alpen-Johannisbeere, Bergjohannisbeere

Ein heimisches, gut frosthartes, früh austreibendes und Schatten wie auch Wurzeldruck von grossen Bäumen tolerierendes Wildgehölz, das sich vorzüglich als Heckenpflanze oder flächig unter Bäumen bzw. in Baumscheiben eignet.
Europa; in der Schweiz bevorzugt im Jura und auf der Alpennordseite bis auf 1800 m ü. M. aufsteigend und von Spanien über England bis Skandinavien, im Baltikum, in der Ukraine sowie in Bulgarien, auf dem Balkan, in Mittelitalien und in Frankreich regelmässig auf frischen, humosen und kalkhaltigen Böden in meist halbschattigen bis schattigen Lagen anzutreffen.
Aufrecht wachsender, sommergrüner Strauch von 1 bis 2 m Höhe, der an Schattenhängen oft grössere Kolonien bildet.
Die wechselständig angeordneten, gestielten, drei- bis fünflappigen Blätter werden 2–4 cm gross und weisen einen grob gezähnten Rand auf; die Oberseite ist mattgrün, auf der Unterseite finden sich zerstreut stehende rötliche Drüsenhaare. Treibt im Frühling zeitig aus, und die Herbstfärbung ist gelb.
Die eher unscheinbaren, meist zweihäusigen Blüten erscheinen im April/Mai in seitenständigen, gelblich grünen und aufrecht stehenden Trauben. Im Juni/Juli reifen die essbaren, aber fade-säuerlich schmeckenden, kugeligen (bis 5 mm dicken), rötlich glänzenden Beeren in kurzen Trauben.
Die rötliche bis silbern-graubraune Rinde wird mit zunehmendem Alter feinrissig und blättert ab. Die länglich zugespitzten Blattknospen haben eine gelblich hellbraune Färbung. Ein sonniger bis schattiger Standort auf einem frischen, gern kalkhaltigen und humosen Boden hat sich als optimal erwiesen.
Ein heimisches, gut frosthartes, früh austreibendes und Schatten wie auch Wurzeldruck von grossen Bäumen tolerierendes Wildgehölz, das sich vorzüglich als Heckenpflanze oder flächig unter Bäumen bzw. in Baumscheiben eignet. Zudem ist Ribes alpinum gut schnittverträglich, industriefest und erträgt auch Wildverbiss, Hundeurin sowie Auftausalz in beschränkten Mengen, ohne Schaden zu nehmen.
Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.
Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.
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