Hier präsentieren wir eine Auswahl aus den über 4000 Pflanzen des Buches «Plantae».
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Rosmarinus officinalis
Gemeiner Rosmarin | Rosmarin

Eine seit alters her bekannte Gewürzpflanze, die vom Namen her bestimmt auch allen Nichtgärtnerinnen und -gärtnern ein Begriff ist. Weniger bekannt ist, dass Rosmarin bereits um 1300 in einer alkoholischen Lösung als eines der ersten ätherischen Öle gewonnen wurde – auch heute immer noch Hauptbestandteil von Kölnisch Wasser – und er ein Symbol für Freundschaft, Liebe und Treue ist.
Im gesamten Mittelmeergebiet, auf den Kanaren sowie am Schwarzen Meer; bevorzugt in Macchien und in lichten Wäldern. In der Südschweiz (Tessin) hat sich Rosmarin etabliert und wird allgemein in milden Gebieten seit dem Altertum als Duft-, Gewürz – und Heilpflanze kultiviert.
Immergrüner, breit aufrecht wachsender Strauch, der in der Höhe 0,5–1,5 m (2,2 m) erreichen kann.
Die ledrigen, schmal linealischen bzw. nadelförmigen und gegenständig angeordneten Blätter werden 1,5–3 cm lang. Der Rand ist umgerollt, und die Oberseite ist dunkelgrün, während die Unterseite weissfilzig behaart erscheint. Beim Berühren oder Zerreiben duften sie intensiv aromatisch (ätherische Öle). Im Frühjahr erscheinen an den vorjährigen Trieben in Form von 3 bis 6 cm langen, achselständigen Trauben die blassblauen, seltener rosafarbenen oder weisslichen Blüten. Die Früchte entwickeln sich als braune Nüsschen. Die Zweige weisen eine braune Färbung auf.
Ein gut geschützter, sonniger, warmer bis heisser Standort auf einem gut drainierten, warmen, lehmig-steinigen und kalkhaltigen Boden hat sich als optimal erwiesen. Nördlich der Alpen ist Rosmarin aber nur im Weinbauklima oder in kleinklimatisch begünstigten Lagen, bspw. Innenhöfe oder an Hausfassaden, zuverlässig winterhart.
Eine seit alters her bekannte Gewürzpflanze, die vom Namen her bestimmt auch allen Nichtgärtnerinnen und -gärtnern ein Begriff ist. Weniger bekannt ist, dass Rosmarin bereits um 1300 in einer alkoholischen Lösung als eines der ersten ätherischen Öle gewonnen wurde – auch heute immer noch Hauptbestandteil von Kölnisch Wasser – und er ein Symbol für Freundschaft, Liebe und Treue ist.
Neben der Verwendung in der mediterranen Küche bzw. in mediterranen Gärten oder im Nutzgarten ist Rosmarin auch in der Trockenfloristik beliebt. In südlichen Gefilden eignet er sich auch vorzüglich als geschnittene Hecke.
Eine von 4000 Pflanzen aus dem Nachschlagewerk PLANTAE.
Ein Handbuch der Gartenpflanzen, wie es noch keines gegeben hat – für Gärtnerinnen, Landschaftsarchitekten, Profis und Enthusiasten und für Bibliophile. Verfasst von Urs Lüscher.
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